Für die Auffrischung mit dem Umgang mit der Motorkettensäge konnten wir erneut Peter Santer gewinnen.
Los ging es für die 15 Kameraden am Donnerstagabend. Hier galt es die Grundlagen zu wiederholen. Zu den Themen gehörten unter anderem "Wo ist die Druckseite und wo ist die Zugseite bei einem Baumstamm?" oder "Wie verhält es sich mit diesen beiden Seiten wenn der Stamm unter Spannung steht?". Ebenfalls wurden sämtliche Sicherheitseinrichtungen einer Motorsäge genauestens unter die Lupe genommen.
Der zweite Abend stand ganz im Zeichen der Motorkettensäge Pflege und Wartung. Hierzu wurde die Motorsäge komplett demontiert, gewartet und wieder zusammen gebaut. Denn auf gewartete Technik ist nun mal im Einsatzfall verlass.
Am Samstag konnten wir an der Grillhütte der Schützengesellschaft Gundernhausen die Theore in die Praxis umsetzen. Von der korrekten Baumansprache (wohin neigt sich der Baum, hängt er irgendwo über, wie hoch ist er, etc.), festlegen des Gefahrenbereiches, ausarbeiten der Fallkerbe und der Bruchleiste, wurde alles mehrfach geübt. Jede Einsatzkraft konnte an diesem Tag mehrere Bäume fällen und aufarbeiten. Nach rund 6 Stunden ging es zurück ins Feuerwehrhaus. Hier wurden dann alle Motorsägen wieder gereinigt und für den Einsatzdienst hergerichtet.
Wir möchten uns bei der Schützengesellschaft Gundernhausen für die Bereitstellung der Übungsobjekte recht herzlich bedanken. Ein ganz besonderer Dank geht an Peter Santner mit dem wir einen hochprofessionellen Ausbilder gewinnen konnten, der uns mit seinem enormen Wissen und seiner ausstrahlenden Ruhe immer wieder begeistert und uns viel mit auf den Weg gegeben hat.