Die Feuerwehren Roßdorfs haben am 02.03.2018 in ihrer gemeinsamen Jahreshauptversammlung eine neue Wehrführung für die nächsten 5 Jahre gewählt.
Vorausgegangen war, dass Gemeindebrandinspektor Wilfried Sturm (57) und Wehrführer Jürgen Zimmer (55) aus Gundernhausen sich nicht mehr zur Wahl gestellt haben. Die 93 anwesenden Mitglieder der beiden Mannschaften wählten mit jeweils über 90% der Ja-Stimmen Marcus Würtenberger als Gemeindebrandinspektor (bisher stv. GBI) und Marcel Wolf als Stellvertreter (bisher stv. Wehrführer Roßdorf).
Als Wehrführer in Roßdorf wurde Björn Wolf im Amt bestätigt und als Stellvertreter Kay Landzettel gewählt. Wehrführer in Gundernhausen ist nun Eric Oehme mit Stellvertreter Tim Kilian. Diese sehr guten Wahlergebnisse mit durchschnittlich 92% der Ja-Stimmen spiegeln das Vertrauen und den Rückhalt der Mannschaften gegenüber der neu gewählten Wehrführung wider.
Im seinem letzten Bericht als GBI ging Sturm nicht nur auf das Jahr 2017 ein, sondern zog auch Bilanz aus den 15 Jahren seiner Amtszeit. Anschließend gab es einen langen, stehenden Applaus als Anerkennung seiner beiden Mannschaften.
Der stv. Kreisbrandinspektor Matthias Maurer-Hardt konnte Matthias Ramge für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande verleihen. Für 25 Jahre aktiven Dienst wurden Florian Bender und Frank Ewald mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen ausgezeichnet.
Für die Verabschiedung von Wilfried Sturm als Gemeindebrandinspektor ging Marcus Würtenberger in seiner Laudatio auf dessen umfangreichen Werdegang und Wirken in der Freiwilligen Feuerwehr Roßdorf in über 40 Jahren aktiven Feuerwehrdienstes ein. Er habe maßgeblich dazu beigetragen, dass die Feuerwehren Roßdorfs so gut aufgestellt sind und sich das Miteinander der beiden Wehren auf einem guten Weg befindet.
Als besondere Ehrung wurde Wilfried Sturm durch Kreisbrandinspektor Heiko Schecker das silberne Brandschutzverdienstzeichen am Bande verliehen.
Gerührt über die an ihn gerichteten Worte sagte Wilfried Sturm „Vielen herzlichen Dank für die Zeit mit Euch, sie war spannend, aufregend und immer wieder aufs Neue herausfordernd. Man kann nur so gut sein, wie die Mannschaft, die hinter einem steht. Danke auch an meine Familie, die dies alles mitgetragen hat.“