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Waldbrandübung der Feuerwehren Roßdorf und Gundernhausen
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Waldbrandübung der Feuerwehren Roßdorf und Gundernhausen

Am Abend des 17.09.2026 führten die Feuerwehren Roßdorf und Gundernhausen eine gemeinsame Waldbrandübung durch. Als Übungsszenario wurde ein Bodenfeuer im Bereich des Viehtriebs von 50 m x 100 m angenommen.

Um 19:20 Uhr wurden die Einsatzkräfte mit dem Stichwort „Rauchentwicklung aus dem Wald“ zu einem Bereich hinter dem Sonnenhof alarmiert. Entsprechend unseres Waldbrandkonzeptes machte sich zunächst eine Erkundungseinheit, bestehend aus einem Führungsfahrzeug und einem Löschfahrzeug, auf den Weg zur gemeldeten Einsatzstelle.

Während die Erkundungseinheit die gemeldete Stelle anfuhr und sich einen ersten Überblick über die Lage verschaffte, begaben sich die weiteren Einsatzkräfte in den vorgesehenen Bereitstellungsraum an der B38. Dort wurde ebenfalls die technische Einsatzleitung eingerichtet und die weiteren Einsatzmaßnahmen koordiniert.

Nach Abschluss der Erkundung konnte die Einsatzleitung eine detaillierte Rückmeldung über die Lage und das Ausmaß des angenommenen Brandgeschehens erhalten. Währenddessen leitete das erste Löschfahrzeug bereits Maßnahmen ein, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

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Auf Grundlage der gesicherten Erkundungsergebnisse konnten anschließend gezielt die benötigten Einsatzfahrzeuge und Einheiten in den Wald einfahren. Das angenommene Feuer wurde insgesamt mit neun D-Rohren bekämpft.

Eine besondere Herausforderung bei Waldbrandeinsätzen ist die Sicherstellung der Löschwasserversorgung. Diese wurde während der Übung durch das StLF und HTLF im Pendelverkehr gewährleistet. Hierfür wurde an der Zahlwaldhalle eine Betankungsstelle eingerichtet, an der die Fahrzeuge mit Löschwasser versorgt werden konnten.

Im weiteren Übungsverlauf wurden zusätzlich zwei verletzte Pilzesammler im Wald aufgefunden. Die Verletzten wurden durch die Feuerwehr mittels Schleifkorbtrage aus dem unwegsamen Gelände gerettet und anschließend durch das ebenfalls an der Übung beteiligte DRK Roßdorf in einem Rettungswagen medizinisch versorgt.

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Gegen 21:00 Uhr waren die gesetzten Übungsziele erfolgreich erreicht und es konnte Übungsende gegeben werden. Im Anschluss ließ man den Abend noch gemeinsam im Gerätehaus Gundernhausen bei einer frisch gegrillten Bratwurst ausklingen.

Ein herzlicher Dank gilt dem Team der Übungsvorbereitung für die Planung und Organisation, der E&A für die Verpflegung, dem DRK Roßdorf für die Unterstützung sowie allen beteiligten Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden für ihre engagierte Teilnahme.

Die gemeinsame Übung hat erneut gezeigt, wie wichtig eine strukturierte Erkundung, eine klare Einsatzführung und das abgestimmte Vorgehen aller beteiligten Einsatzkräfte bei Waldbrandeinsätzen sind. Wir nehmen aus der Übung wichtige Erkenntnisse für die Zukunft mit, die entsprechend in weitere Planungen und Ausbildung einfließen wird.